Wir waren beim Art der Stadt zu „Auf die Kiste fertig los“. Bereit etwas darüber zu erfahren? Na dann Auspacken und das Glück finden!
Zu Beginn erlebten wir eine Clownsfigur, die sehnsüchtig darauf wartet ein riesiges Paket auszupacken. Denn in diesem Paket - so ist es bestellt und versprochen - befindet sich eine Kiste voll Glück. Zunächst scheint alles glatt zu laufen: wir sind da, alle sind bereit, das Paket kann ausgepackt werden. Doch das ist gar nicht so leicht, denn das Paket ist schwer und gut verschnürt. Nachdem die erste Hürde genommen ist, wird es aber noch merkwürdiger.
Im Paket ist ein Karton, fein säuberlich mit Verpackungsmaterial geschützt. Und darin eine schwarze Kiste. Und darin? Da ist .... nichts. Kein Krümel, kein Ratschlag, kein Gold. Nichts. Nicht mal ein Schnipsel Glück. Dabei schien es schon zum Greifen nah. Die Clownin wütet und schimpft, doch es hilft nichts, die Kiste bleibt leer.
Und nun beginnt die Reise, auf der die Clownin mit uns die leere Kiste füllt. Bis sie voll mit Erfahrungen ist. Was bisher lediglich nach Verpackungszeug aussah wird zu Spielmaterial um Momente voller Abenteuer, Angst, lustigen Momenten, Vertrauen, Scheitern und Mut zu erzählen.
So sammelt sich die Clownin Erfahrungen mit uns zusammen, die für ein erfülltes Leben dienlich sind.
Das Verpackungsmaterial ist entscheidender Teil des gesamten Theaterstücks und macht die scheinbare Unsichtbarkeit von Glück begreifbar. Wo zunächst nur Verpackung zu sehen ist, entstehen vor unseren Augen plötzlich fantastische Welten, in denen Hunde, Füchse und kleine Flips leben, sowie emotionale Ausnahmezustände, die zu einem glücklichen Ende geführt werden.
Am Ende duftet und glitzert es sogar ein bisschen.
Nun wissen wir: Das Glück muss man entdecken. Selbst wenn es in einer Kiste kommt.

